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Hilfs- und Selbsthilfegemeinschaft rheumakranker Menschen

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Familienseminar und Jubiläumsfeier in Mainz


30 Jahre Arbeits- und Informationskreis "Eltern rheumakranker Kinder" (Teil 3)

Unter den Teilnehmern der Jubiläumsveranstaltung war auch die Leiterin der Pädiatrischen Immunologie und Rheumatologie der Mainzer Uni-Klinik, Priv.-Doz. Dr. Wilma Mannhardt-Laakmann. In einem aktuellen Gespräch ging es um die Frage, ob rheumakranke Menschen und speziell Kinder gegen H1N1/Schweinegrippe geimpft werden sollten. Im Prinzip sei die Impfung sinnvoll und zu empfehlen, so die Kinderrheumatologin. Doch seien viele Faktoren zu berücksichtigen und die Entscheidung im Einzelfall zu treffen. Sie verwies auch auf die Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie.

Dr. Wilma Mannhardt-Laakmann

Für sein ehrenamtliches Engagement und seine großen Verdienste zeichnete Christel Christe dann den Vorsitzenden des Arbeits- und Informationskreises "Eltern rheumakranker Kinder", Siegfried Schneider, mit der Silbernen Ehrennadel der Rheuma-Liga aus. Seiner Frau, die ihn bei seiner Arbeit aktiv unterstützt, überreichte Christe einen Präsentkorb. Musikalisch begleitet wurde die Jubiläumsfeier vom Duo "different sounds" mit Anke Bauer an der Gitarre und Petra Grumbach am Saxofon.

Das Duo "different sounds"

Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit mit der Beratungs- und Geschäftsstelle des Landesverbandes hatten die Eltern das Bild eines Marienkäfers gemalt, das sie Christe schenkten. Die Kinder und Jugendlichen konnten, je nach Alter und Interesse, entweder an der Feier mit den Vorträgen teilnehmen oder, in einem anderen Raum des Hauses, viel Spaß mit dem Clown "Klinki" haben. Auch die Jugendlichen ehrten nun mit den selbst gebastelten Orden die Vorstandsmitglieder des Elternkreises und Christel Christe für ihre Arbeit.

"Klinki" der Clown

Am Sonntag führten die Eltern ihre Gespräche und Diskussionen fort, während die Kinder Weihnachtskarten bastelten oder auch spielen konnten. Die Jugendlichen sahen sich den Film vom letzten Bundestreffen der Jungen Rheumatiker an und sprachen anschließend über ihn. Den Film selbst fanden sie sehr gut gemacht, auch wenn nicht alle die Meinung von der "grundsätzlich positiven" Lebenseinstellung teilten, von der im Film die Rede war. Einige diskutierten weiter darüber, was denn ein lebenswertes Leben ausmacht, wie Rheuma dazwischenfunkt - und wie man damit leben kann.

Auch die Betreuerinnen der Kinder und Jugendlichen erhielten am Ende des Seminarwochenendes ein Dankeschön.

Noch lägen viele Aufgaben vor dem Elternkreis der Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz, sagte Siegfried Schneider. Gemeinsam habe man aber schon viel erreicht, und wenn sich auch weiterhin Eltern fänden, die sich in einer solchen Selbsthilfegruppe engagieren, dann werde diese Arbeit auch in Zukunft erfolgreich sein.

Über ihre "Orden" freuten sich (v.l.) Andreas Bracke, Christel Christe, Siegfried Schneider und Udo Rau sowie (im rechten Bild) Dagmar Pollesche vom Vorstand des Elternkreises.

Fotos: Andreas Bracke u.a. (Elternkreis)



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